Arbeitsgruppe große Beutegreifer, wildlebende Huftiere und Gesellschaft - WISO

Vorsitz: Slowenien

Ziel der Arbeitsgruppe "Große Beutegreifer, wildlebende Huftiere und Gesellschaft" (WISO), die von der X. Alpenkonferenz 2009 ins Leben gerufen wurde, ist es, ausgewogene und auf einem integrierten Ansatz basierende Lösungen für das Management von großen Beutegreifern und wildlebenden Huftieren zu finden und zwar im Einklang mit der Gesellschaft. Die Arbeitsgruppe geht dabei über eine rein ökologische Sichtweise hinaus und versucht, wirtschaftliche und soziale Aspekte in gleichem Maße zu berücksichtigen. Die Arbeitsgruppe handelt in Übereinstimmung mit dem Protokolls Naturschutz und Landschaftspflege“ der Alpenkonvention und unterstützt die Bemühungen der Vertragsparteien zum Schutze wildlebender Tiere und Pflanzen, deren Vielfalt und Lebensraum.   

Während des Mandats 2019-2020 bis zur XVI. Alpenkonferenz konzentrierte sich die Arbeitsgruppe auf den Austausch von Informationen, wissenschaftlichen Daten und Erfahrungen zwischen den Mitgliedern der Arbeitsgruppe zur Unterstützung der Entscheidungsprozesse. Weiters beschäftigt sich die Gruppe mit der Unterstützung des Dialogs mit und zwischen den relevanten Akteuren im Alpenraum (Behörden, WildtiermanagerInnen, JägerInnen und FörsterInnen), mit der Analyse der Erfahrungen bei der Anwendung von Schadenspräventions-maßnahmen und dem Austausch über wildlebende Huftiere, mit Schwerpunkt auf für ein transnationales Management relevante Fragen.

Für die nächsten zwei Jahre bis zur XVII. Alpenkonferenz schlägt die WISO vor, die folgenden Ziele als Arbeitsprogramm zu betrachten:

  • Förderung des Austauschs von Informationen, wissenschaftlichen Daten und Erfahrungen zwischen den Mitgliedern der Arbeitsgruppe, um Entscheidungsprozesse sowie die Koordination von Maßnahmen in Bezug auf Großraubtiere zu unterstützen. Zusätzlich wird die Harmonisierung des genetischen Monitorings von Wölfen in den Alpen Teil dieses Austausches sein, ermöglicht durch die Ergebnisse des EU-Projektes LIFE WOLFALPS;
  • Erhaltung und Verbesserung der räumlichen Vernetzung für Großraubtiere und Huftiere in den Alpen (auch transnational). Außerdem wird die WISO-Arbeitsgruppe mit ihrer Expertise zur Umsetzung der Handlungspfade des Alpinen Klimabeirats im Bereich „Ökosysteme und Biodiversität“ beitragen;
  • Überprüfung der Umsetzung der Empfehlungen aus den Berichten der vorangegangenen Mandatsperioden zum abgestimmten Management von Bär, Wolf und Luchs in den Alpen und des Berichts über Maßnahmen zur Verhinderung von Tierverlusten. Das soll die Grundlage für eine Aktualisierung der genannten Berichte und Empfehlungen schaffen;
  • Fortsetzung des Austauschs und der Diskussionen über das Management von wildlebenden Huftieren.

Kontakt: 
Rok Černe, Slowenischer Forstdienst
rok.cerne@zgs.gov.si

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