BIODIVERSITÄT UND NATURSCHUTZ

Die Alpen sind Lebensraum für mehr als 30.000 Tier- und 13.000 Pflanzenarten. Knapp 30% des Gebietes sind geschützt, aber viele Arten bewegen sich über größere Entfernungen. Es müssen so genannte ökologische Korridore und Trittsteinbiotope geschaffen werden. Es ist wichtig, dass das gesamte Gebiet für die Arten durchlässig und lebenswert bleibt. Auch große Beutegreifer (Wolf, Bär und Luchs) sowie wildlebende Huftiere (Steinbock, Gams, Rotwild) sind wichtige Bestandteile des alpinen Landschaftsbilds und Ökosystems. Allerdings kann es hier zu Konflikten mit menschlichen Tätigkeiten wie Weide- und Forstwirtschaft sowie der Jagd kommen. Ein nachhaltiges Wildtiermanagement muss einen Interessenausgleich schaffen und gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren nach ausgewogenen Lösungen suchen (Artikel 2, 2f der Rahmenkonvention).

Protokolle und deklarationen

Thematische Arbeitsgremien

  • Alpiner Biodiversitätsbeirat

  • Arbeitsgruppe Große Beutegreifer, wildlebende Huftiere und Gesellschaft (WISO)

  • Arbeitsgruppe Naturgefahren (PLANALP)

  • Plattform Ökologischer Verbund (2006-2019)

Ausgeählte Dokumente und Publikationen

Projekte

  • ALPBIONET 2030 (Alpenraumprojekt) - Integratives Wildtier und Habitatmanagement in den Alpen für die nächste Generation“ (2016-2019)

  • AlpES (Alpenraumprojekt) - Projektkartierung, -pflege und -management von alpinen Ökosystemdienstleistungen (2015-2018)

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