Verkehr

Die Alpen liegen im Herzen Europas und werden von zahlreichen internationalen Hauptverkehrsachsen durchquert, einschließlich Straßenkorridoren, die jedes Jahr von mehr als 10 Millionen LKWs, Millionen von Touristen und der einheimischen Bevölkerung genutzt werden. Aufgrund der Topographie der Täler sind die Umweltbelastungen durch den Verkehr und die Auswirkungen auf Gesundheit und Landschaft in den Berggebieten größer als anderenorts. Ein vorrangiges Ziel der Alpenkonvention ist daher die Förderung nachhaltigerer Verkehrsträger sowie insbesondere die Verlagerung des Güter- und Personenverkehrs von der Straße auf die Schiene, um auf den Bau neuer Autobahnen (oder anderer hochrangiger Straßen) für den alpenquerenden Verkehr zu verzichten und das wirtschaftliche Wohlergehen vom wachsenden Verkehr zu entkoppeln.

In Artikel 2, Absatz 2j der Rahmenkonvention verpflichteten sich die Vertragsparteien, Maßnahmen zu ergreifen, um „Belastungen und Risiken im Bereich des inneralpinen und alpenquerenden Verkehrs auf ein Maß zu senken, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume erträglich ist, unter anderem durch eine verstärkte Verlagerung des Verkehrs, insbesondere des  Güterverkehrs, auf die Schiene, vor allem durch die Schaffung geeigneter Infrastrukturen und marktkonformer Anreize, ohne Diskriminierung aus Gründen der Nationalität“.      

Protokoll

Thematische Arbeitsgremien

  • Arbeitsgruppe Verkehr

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Projekte

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