Berglandwirtschaft

Die Berglandwirtschaft gilt als Rückgrat des Lebens in den Alpen: Sie sichert der Bergbevölkerung ein Einkommen, liefert Nahrungsmittel, gestaltet die alpine Landschaft, bewahrt Traditionen und Wissen. Trotzdem steht die Berglandwirtschaft vor zahlreichen Herausforderungen, die in erster Linie mit den natürlichen und strukturellen Gegebenheiten im Berggebiet zusammenhängen. Letzteres ist geprägt durch die begrenzte Verfügbarkeit von Ackerland, durch Steillagen, in denen die Bewirtschaftung besonders arbeitsintensiv ist, sowie durch eine spärliche Infrastruktur in entlegeneren Gebieten. Die Abwanderung aus Berggebieten in die Städte und die Talebene setzt die Berglandwirtschaft zusätzlich unter Druck.

In Artikel 2, 2g nennt die Rahmenkonvention als allgemeines Ziel für die Berglandwirtschaft „die Bewirtschaftung der traditionellen Kulturlandschaften und eine standortgerechte, umweltverträgliche Landwirtschaft zu erhalten und unter Berücksichtigung der erschwerten Wirtschaftsbedingungen zu fördern“.

Protokolle und Deklarationen

Weitere Bezüge zu Berglandwirtschaft können in den Protokollen Naturschutz und Landschaftspflege, Raumplanung und nachhaltige Entwicklung, Tourismus, Bodenschutz gefunden werden.

Thematische Arbeitsgremien

Ausgewählte Dokumente und Publikationen

Projekte

  • Internationale Berglandwirtschaftskonferenz, St. Johann im Pongau (AT), 13-14 September 2017
  • AlpES (Alpenraum Programm) - Projekt zur Kartierung, Wartung und Verwaltung von Ökosystemleistungen in den Alpen (2015-2018)
  • Alpen-Forum-Innsbruck zu Klimawandel und Landwirtschaft (2016)
  • We are Alps Reise 2014
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