Raumplanung

Raum ist eine begrenzte Ressource, an die eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzungsansprüche gestellt wird. Das trifft besonders auf die Alpen zu, wo weniger als 20% der Fläche für menschliche Siedlungen geeignet sind. Der Rest des Gebietes ist zu steil, zu hoch und zu abgelegen. Diese Ansprüche auf eine nachhaltige Weise zu koordinieren, stellt eine zentrale und bereichsübergreifende Aufgabe dar, die auch über die Ländergrenzen hinweg betrachtet werden muss. Es ist ein starker und engagierter sektorenübergreifender Ansatz erforderlich, um die wachsende Anzahl an Querschnittsfragen der Raumordnung anzugehen und die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums zu stärken.

Daher setzten sich die Vertragsparteien der Alpenkonvention das Ziel der „Sicherung einer sparsamen und rationellen Nutzung und einer gesunden, harmonischen Entwicklung des Gesamtraumes unter besonderer Beachtung der Naturgefahren, der Vermeidung von Über- und Unternutzungen sowie der Erhaltung oder Wiederherstellung von natürlichen Lebensräumen durch umfassende Klärung und Abwägung der Nutzungsansprüche, vorausschauende integrale Planung und Abstimmung der daraus resultierenden Maßnahmen“ (Rahmenkonvention, Artikel 2, Absatz 2b). Im Protokoll “Raumplanung und nachhaltige Entwicklung” der Alpenkonvention trafen die Vertragsparteien detaillierte Vereinbarungen zur Umsetzung des Themas.

Protokoll

Thematische Arbeitsgremien

  • Ad-hoc-Expertengruppe Raumplanung

Die Aktionsgruppe 6 „Erhaltung und Inwertsetzung natürlicher Ressourcen, inklusive Wasser und kultureller Ressourcen“ der EUSALP, die vom Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention und dem Land Kärnten geleitet wird, behandelt das Thema Raumplanung in einer ihrer Untergruppen.

Publikationen und Dokumente

Projekte

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