Naturgefahren

Die rauen und vielfältigen Landschaften gehören zu den besonderen Merkmalen des Alpenraums und sind Teil seiner Anziehungskraft. Gleichzeitig setzen sie jedoch die Alpenbevölkerung einer Vielzahl von Naturgefahren aus, die eine Bedrohung für ihre Tätigkeiten und ihr Leben darstellen können. Mit dem Klimawandel nehmen diese Gefahren, wie Überschwemmungen, Felsstürze, Erdrutsche und Lawinen zu. Es ist daher wichtig, das Bewusstsein der Menschen für dieses Thema zu stärken, Maßnahmen zwischen den Alpenstaaten abzustimmen und Strategien zur Vermeidung und Minderung von Schäden durch Naturkatastrophen zu entwickeln, die einerseits wirksam sind und andererseits die Landschaften und die Ökosysteme so wenig wie möglich beeinträchtigen.

Die Alpenkonvention hat diesem Thema deshalb stets große Beachtung geschenkt. Die jüngste Aktivität betrifft die Ausarbeitung des siebten Alpenzustandsberichts mit Fokus auf die „Risiko-Governance im Naturgefahrenkontext“.

Protokolle und Deklarationen

Obwohl dem Thema bislang kein eigenes Protokoll gewidmet ist, befassen sich die folgenden Protokolle mit Naturgefahren: Bergwald, Raumplanung und nachhaltige Entwicklung, Bodenschutz, Verkehr sowie der Aktionsplan zum Klimawandel in den Alpen (2009).

Thematische Arbeitsgremien

  • Plattform Naturgefahren (PLANALP)

Publikationen und Dokumente

Projekt

  • AlpenForum-Innsbruck 2015 (Klimawandel und Naturgefahren)
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