Arbeitsgruppe Naturgefahren - PLANALP

Vorsitz: Österreich

Die Arbeitsgruppe Naturgefahren der Alpenkonvention (PLANALP) wurde eingerichtet, um gemeinsame Strategien zur Vorbeugung gegen Naturgefahren in den Alpen zu entwickeln und entsprechende Anpassungsstrategien auszutauschen. Das Schadenausmaß durch Naturgefahren nimmt ständig zu und die Gründe sind weitgehend bekannt. Alpenweit abgestimmte Maßnahmen sind deshalb sinnvoll und in einigen Bereichen dringend notwendig.
 
Nach den verheerenden Lawinen und Überschwemmungen im Jahr 1999 setzte die Alpenkonferenz eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung gemeinsamer Strategien und Tätigkeitsfelder auf Ebene der Vertragsparteien der Alpenkonvention ein. Auf der Grundlage der Empfehlungen dieser Arbeitsgruppe beschlossen die Minister und Ministerinnen bei der VIII. Alpenkonferenz 2004 die Einrichtung der Plattform PLANALP. Das Mandat von PLANALP beinhaltet die Erarbeitung strategischer Konzepte für ein integriertes Risikomanagement von Naturgefahren sowie die koordinierte Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen. 
 
Das Thema Naturgefahren wird im Protokoll Raumplanung und nachhaltige Entwicklung angesprochen, jedoch auch in anderen Protokollen sowie im Klimaaktionsplan der Alpen erwähnt. Das aktuelle Mehrjährige Arbeitsprogramm (MAP) 2017-2022 behandelt Naturgefahren als Teil der prioritären Themen "Klimawandel" als auch "Menschen und Kultur".

Zwischen 2016 und 2019 wurde PLANALP mit der Erstellung des 7. Alpenzustandsberichts zum Thema „Naturgefahren Risiko-Governance“ beauftragt, in dem Governance-Grundsätze auch Praxisbeispiele aus sieben Alpenländern präsentiert werden.

Das Mandat bis zur XVI. Alpenkonferenz konzentriert sich auf die Verbreitung der Ergebnisse des 7. Alpenzustandsberichtes und die Anpassung an den Klimawandel auf lokaler Ebene, einschließlich der Kommunikation von Risiken in verschiedenen sozialen Kreisen, sowie auf die Ausarbeitung eines Beitrags zur Notfallplanung unter Berücksichtigung des Restrisikos und des Falls einer Überbelastung.

Kontakt:
Kilian Heil, Bundesministerium für Landwirtshaft, Regionen und Tourismus
kilian.heil@bmlrt.gv.at

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