Arbeitsgruppe Verkehr

Vorsitz: Frankreich

Das erste Ziel des Verkehrs-Protokolls der Alpenkonvention ist eine "nachhaltige Verkehrspolitik, die Belastungen und Risiken im Bereich des inneralpinen und alpenquerenden Verkehrs auf ein Maß senkt, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume erträglich ist " (Protokoll Verkehr, Art. 1 (a)). Die Förderung von nachhaltigem Verkehr ist ebenfalls eine der sechs Prioritäten, die im Mehrjährigen Arbeitsprogramm der Alpenkonferenz 2017-2022 festgelegt sind, welches die Entkopplung von, Wirtschaftswachstum und einer ständig zunehmenden Verkehrsnachfrage zum Ziel hat.

Die Arbeitsgruppe Verkehr wurde ursprünglich eingesetzt, um das Verkehrs-Protokoll der Alpenkonvention auszuarbeiten und zu verhandeln. Im Jahr 2000 wurde dieses verabschiedet. Inzwischen ist die Arbeitsgruppe seit über 20 Jahren aktiv und hat dabei viele verschiedene Aspekte behandelt und sich mit den Herausforderungen und der Förderung eines nachhaltigen Personen- und Güterverkehrs in den Alpen auseinandergesetzt.
 
 In den letzten Jahren waren die Bewertung und Internalisierung realer Kosten des Straßen- und Schienenverkehrs, die nachhaltige Personenmobilität, innovative Logistiklösungen, die Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs sowie der kombinierte Verkehr ebenso wie die Entwicklung der Infrastruktur für alternative Treibstoffe Schwerpunktbereiche der Arbeitsgruppe.

Darüber hinaus tauscht sich die Arbeitsgruppe Verkehr auch regelmäßig mit verschiedenen Gremien aus, die sich mit dem Verkehr in den Alpen befassen, wie z.B. EUSALP AG4 und dem Zürich-Prozess.

Die XVI. Alpenkonferenz im Dezember 2020 übertrug der Arbeitsgruppe Verkehr eine Reihe von neuen Aufgaben, welche die aktuellsten und relevantesten Handlungsfelder für nachhaltigen Verkehr in den Alpen widerspiegeln. Im Wesentlichen wird die Gruppe:

  • die Arbeit zu den externen Kosten des Verkehrs im Alpenraum fortsetzen;
  • zu den Strategien und Maßnahmen/Instrumenten für eine nachhaltigen Mobilität im Alpenraum beitragen;
  • die Bewertung des Potenzials von Technologien zur Förderung eines nachhaltigen Personenverkehrs abschließen;
  • Beratung zur Verbesserung der Erreichbarkeit entlegener Bergorte mit integrierten Verkehrssystemen oder multimodaler Mobilität geben;
  • die Auswirkungen der Veränderung des PendlerInnenverhaltens im Alpenraum analysieren, insbesondere im Hinblick auf die durch die jüngste Gesundheitskrise ausgelösten Entwicklungen.

 

Kontakt: 
Michel Rostagnat, Französisches Ministerium für Ökologischen Wandel
michel.rostagnat@polytechnique.org

Übersicht der Aktivitäten, Dokumente und Ergebnisse


Untergruppe "Nachhaltige Mobilität" (2008-2014)

Zurück zur Übersicht
Wir verwenden Cookies, um Sie auf unserer Webseite bestmöglich mit Informationen versorgen zu können. Wenn Sie diese Webseite weiterhin nutzen möchten, akzeptieren Sie denn bitte die Verwendung von Cookies.