Ad-hoc Experten Gruppe Raumplanung (2015-2019)

Vorsitz: Deutschland   

Raum ist eine begrenzte Ressource, an die eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzungsansprüche gestellt wird. Dies trifft besonders auf die Alpen zu. Diese Ansprüche auf eine nachhaltige Weise zu koordinieren, stellt eine zentrale und intersektorale Aufgabe dar, die auch über die Ländergrenzen hinweg gedacht werden muss. Daher setzt sich das Protokoll Raumplanung und Nachhaltige Entwicklung der Alpenkonvention mit diesem Themenkomplex auseinander. Es ist ein starker und engagierter sektorenübergreifender Ansatz erforderlich, um die wachsende Anzahl an Querschnittsfragen der Raumentwicklung anzugehen und die nachhaltige Entwicklung des Alpenraumes zu stärken. 
 
Um für die Raumplanung im Alpenraum neue Impulse zu setzten wurde 2015-2016 im Rahmen der deutschen Präsidentschaft die Experten Gruppe „Raumplanung“ eingesetzt, die eine Stakeholder-Konferenz zur alpinen Raumentwicklung sowie eine Konferenz hochrangiger Vertreterinnen und Vertreter der für Raumplanung zuständigen Ministerien der Alpenstaaten vorbereitete. Die für Raumplanung zuständigen Minister der Alpenstaaten verabschiedeten 2016 die daraus resultierende Erklärung zur nachhaltigen Raumentwicklung in den Alpen, in der sie anerkennen, dass seit der Annahme des Protokolls „Raumplanung und nachhaltige Entwicklung“ neue raumwirksame Themen aufgekommen sind oder an Bedeutung gewonnen haben. Diese Themen überschneiden sich zum Großteil mit den Prioritäten des Mehrjährigen Arbeitsprogrammes der Alpenkonferenz für den Zeitraum 2017-2022
 
Die XIV. Alpenkonferenz begrüßte die Erklärung zur nachhaltigen Raumentwicklung in den Alpen und ersuchte die Vertragsparteien und Beobachter, weiterhin aktiv im Rahmen der Ad-hoc-Expertengruppe zusammenzuarbeiten.   

Das Mandat 2016-2019 konzentrierte sich auf die Entwicklung von gemeinsamen Szenarien für die künftige räumliche Entwicklung des Alpenraumes durch die Beantragung und Betreuung des Forschungsvorhabens „Alps2050 – Common spatial perspectives for the Alpine area. Towards a common vision” im Rahmen des Programms ESPON.

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