XVII. Alpenkonferenz

Am 27. Oktober trafen sich die Umweltminister/-innen oder ihre Vertreter/-innen aus den acht Alpenländern sowie Delegierte der Europäischen Kommission zur XVII. Alpenkonferenz in Brig, in der Schweiz. Diese alle zwei Jahre stattfindende Konferenz ist das wichtigste politische Treffen der Alpenkonvention.

Nachdem die vorangegangene Konferenz aufgrund der Pandemie online abgehalten werden musste, schätzten die hochrangigen Vertreter/-innen, die sich in Brig trafen, besonders die Gelegenheit, sich persönlich auszutauschen und Maßnahmen zu den Schlüsselprioritäten der Alpenkonvention zu ergreifen.

  • Schwerpunkt 1: Erhaltung und Inwertsetzung der alpinen Biodiversität und Ökosysteme
  • Schwerpunkt 2: Ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen
  • Schwerpunkt 3: Ermöglichung einer guten Lebensqualität für die Menschen in den Alpen.

Die neun thematischen Arbeitsgremien, die für den Zeitraum 2023-2024 beauftragt wurden, werden eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des MAP spielen.

  • Slowenien stellte außerdem sein Programm für den kommenden Vorsitz vor, den es Ende 2022 von der Schweiz übernehmen wird. Der slowenische Vorsitz wird unter dem Motto „Lebensqualität in den Alpen für alle“ stehen. Die slowenische Präsidentschaft wird sich auch auf die Umwelterziehung in Bezug auf den Klimawandel und die biologische Vielfalt sowie auf die Stärkung internationaler Aktivitäten im Zusammenhang mit den Bergen und Bergthemen konzentrieren.

 

Die dicht gedrängte Tagesordnung der Konferenz ist eine Anerkennung für die intensive Arbeit, die der Schweizer Vorsitz, die Vertragsparteien, die Beobachter und die Organe der Alpenkonvention in den letzten zwei Jahren geleistet haben:

  • Die hochrangigen Vertreter/-innen diskutierten die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserkreislauf in den Alpen und erörterten Schlüsselfragen zu Dürremanagementmaßnahmen und konkrete Vorschläge zur Umsetzung des Klimaaktionsplans 2.0 und der Wasserdeklaration 2020.
  • Der neunte Alpenzustandsbericht über die Alpenstädte wurde angenommen. Ziel des Berichts war es, zu verstehen, wie das alpine Siedlungssystem die nachhaltige Entwicklung der Alpen behindert oder fördert.
Alenka Smerkolj, Generalsekretärin der Alpenkonvention: „In diesen schwierigen Zeiten war es ermutigend zu sehen, wie die Umweltminister/-innen und Kommissarinnen und Kommissare zusammenkamen, um mutige Maßnahmen in Bereichen anzustoßen, die für die Zukunft der Alpen von zentraler Bedeutung sind. Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre der Zusammenarbeit mit allen Vertragsparteien, Beobachtern sowie Partnerinnen und Partnern für eine nachhaltigere Zukunft der Alpen.“
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