Wir feiern Alpenwälder am internationalen Tag des Artenschutzes

Das Thema des diesjährigen Tag des Artenschutzes, „Wälder und Existenzen: Menschen und Planeten erhalten“ ist ein passendes Thema angesichts der besonderen Rolle der Bergwälder im Alpenraum!

Die alpine Landschaft ist von Gebirgswäldern, die rund 40% der Fläche der Alpenkonvention bedecken, genauso geprägt wie von den Bergen. In diesem Raum zeichnen sich Wälder und bewaldete Flächen durch ihre Multifunktionalität aus: Sie beherbergen nicht nur eine reiche biologische Vielfalt, sondern erbringen auch viele Ökosystemleistungen, darunter den Schutz vor Naturgefahren wie Steinschlag und Lawinen sowie die Erhaltung des Bodens und die Bereitstellung sauberer Luft. Wälder spielen auch eine wichtige Rolle bei der Abschwächung des Klimawandels, da sie Kohlendioxid absorbieren und speichern. Darüber hinaus haben die Alpenwälder wichtige wirtschaftliche und soziale Funktionen, sowohl als Quelle von Arbeitsplätzen als auch als Erholungsraum.

In Anerkennung dieser vielfältigen Rollen hat die Alpenkonvention den Bergwald von Anfang an zu einer Priorität gemacht. Bereits in der Rahmenkonvention verpflichteten sich die Alpenländer und die Europäische Union „die Rolle der Wälder zu erhalten, zu stärken und wiederherzustellen.“ Seit den Anfangsjahren hat die Konvention ein Protokoll zur Bergwald verabschiedet, und zwei Arbeitsgruppen - die Arbeitsgruppe Bergwald (aktiv von 2012-2019) und die aktuelle Arbeitsgruppe Berglandwirtschaft und Bergwaldwirtschaft - haben sich in ihrer Arbeit mit den vielen Funktionen der Alpenwälder befasst.

Die Alpenwälder spielen eine entscheidende Rolle für die Qualität der alpinen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft - und am Weltnaturschutztag würdigen wir dieses grenzüberschreitende Gut!

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