Arbeitsgruppe Bergwald (2012-2019)

Vorsitz: Italien  

Die Bergwälder sind ein prägendes Element der Alpen. Wenn die Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden, können sie viele wichtige Funktionen erfüllen: Bodenschutz, Schutz gegen Naturgefahren, erneuerbare Rohstoff- und Energiequelle, Schaffung von Arbeitsplätzen, Klimaschutz, Erhaltung der Ökosysteme und Erhalt der alpinen Landschaft.   
 
Die Arbeitsgruppe „Bergwald“ wurde 2012 im Rahmen des Protokolls „Bergwald“ der Alpenkonvention eingerichtet und trägt zur Erfüllung verschiedener sektorübergreifender Themenbereiche des Mehrjahresprogramms der Alpenkonvention (MAP), insbesondere  in den Bereichen: Klimawandel, Biodiversität, Tourismus und „Green Economy“ bei. 
 
Die Arbeitsgruppe hat zur Entwicklung von forstwirtschaftlichen Konzepten im Hinblick auf Anpassung und mögliche Aufnahme beigetragen. Dies geschah in Zusammenarbeit und in Einklang mit dem Aktionsplan zum Klimawandel in den Alpen mit dem Ziel, die Aufrechterhaltung der Waldbewirtschaftung in den durch Naturgefahren bedrohten Gebietenund die Schutzfunktion und den Erhalt der Wälder sicherzustellen. 
Zu den Aufgaben gehörte auch die Harmonisierung von Instrumenten zur Überwachung der Auswirkungen des Klimawandels. Die Arbeitsgruppe beaufsichtigte auch die Fragen im Zusammenhang mit der Produktion von Rohstoffen und erneuerbaren Energiequellen und förderte die Verwendung von Holz.

Bergwälder sind ein prägendes Element der alpinen Landschaft und haben zudem eine wichtige Erholungs- und Freizeitfunktion. Aus diesem Grund war die Arbeitsgruppe auch im Bereich Tourismus aktiv. Insbesondere sammelte die AG Richtlinien und bewährte Verfahren im Zusammenhang mit der Rolle, die die Alpenwälder für eine kohlenstoffarme, nachhaltige und sozial integrative Wirtschaft im Alpenraum spielen.

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