Alpiner Klimabeirat

Vorsitz: Österreich

In den Alpen schreitet der Klimawandel schneller voran als anderenorts. Seit dem späten 19. Jahrhundert sind die Temperaturen um fast 2°C angestiegen, was eine ungefähr doppelt so hohe Rate darstellt, als es für die nördliche Hemisphäre der Durchschnitt ist. Die Auswirkungen des Klimawandels unterscheiden sich über den Alpenraum hinweg, aber sie stoppen nicht an administrativen Grenzen.

Die Vertragsparteien der Alpenkonvention haben 2006 die Deklaration zum Klimawandel verabschiedet um ihre Kooperation in dem Bereich zu verstärken. Dies wurde 2009 durch den Aktionsplan zum Klimawandel in den Alpen, in dem spezifische strategische Maßnahmen und gelungene Beispiele (Good-Practice-Beispiele) enthalten sind, ergänzt. Maßnahmen gegen den Klimawandel zu setzen - so lautet eine der Prioritäten des Mehrjährigen Arbeitsprogrammes der Alpenkonferenz seit 2011. 2016 hat die XIV. Alpenkonferenz den Alpinen Klimabeirat eingesetzt, „um die im Alpenraum bestehenden Initiativen und Beiträge zum Klimawandel zu bündeln sowie Vorschläge für ein konkretes Zielsystem der Alpenkonvention im Hinblick auf die Perspektive klimaneutraler Alpenraum in Einklang mit den europäischen und internationalen Zielstellungen zu unterbreiten“.

Während des Mandats 2019-2021 konzentriert sich der Alpine Klimabeirat auf die Ausarbeitung eines aktualisierten Klimaaktionsplan für die XVI Alpenkonferenz sowie auf die Umsetzung des Alpinen Klimazielsystems 2050. 

Kontakt:
Helmut Hojesky, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
helmut.hojesky@bmk.gv.at

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