Berggebiete sollen nicht im Regen stehen gelassen werden

Festzustellen, dass Berggebiete spezifische Bedürfnisse und besondere Herausforderungen zu meistern haben, ist nichts anderen als das Offensichtliche festzustellen. Trotzdem werden diese Eigenheiten und Ansprüche zu oft in operationellen Programmen der Kohäsionspolitik vergessen.

Im kürzlich veröffentlichten Factsheet ruft Euromontana, Beobachter der Alpenkonvention, die Verwaltungsbehörden dazu auf, die Augen vor den Bedürfnissen der Berggebiete nicht zu verschließen und Möglichkeiten zur Unterstützung der Entwicklung der Bergregionen in ihre Kohäsionspolitik zu integrieren. Mit diesem Factsheet hilft Euromontana den Verwaltungsbehörden, indem sie Empfehlungen zu allen Schritten der Gestaltung und Umsetzung der operationellen Programme gibt, von der Ex-ante-Evaluierung über den Überwachungsprozess bis hin zur Ex-post-Evaluierung.

Das Factsheet bietet auch Beispiele für spezifische Instrumente, die für die Entwicklung von Berggebieten zur Verfügung stehen, wie z.B. das CLLD-Instrument (Community-Led Local Development), sowie Ratschläge zur besseren Koordinierung der verschiedenen bestehenden EU-Fonds. Dieses Factsheet ist ein praktisches Instrument für eine stärker integrierte territoriale Entwicklung in den Berggebieten ab 2021!

Hier finden Sie das Factsheet auf Englisch und Französisch.

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