Ad hoc Expertengruppe zur Vorbereitung des 6. Alpenzustandsberichtes (2015-2016)

Vorsitz: Deutschland

Die Alpenkonvention veröffentlicht alle zwei Jahre den Alpenzustandsbericht, der sich stets mit einem spezifischen Thema mit besonderer Relevanz für den Alpenraum befasst. Die Arbeitsgruppe „Alpenzustandsbericht VI“ war als ad hoc Expertengruppe damit betraut den Bericht zu erstellen.

Der sechste Alpenzustandsberichts war dem Thema „Grünes Wirtschaften im Alpenraum“ gewidmet. Diese intersektorale Thematik spiegelt eine weite Bandbreite der Aktivitäten wieder, die in den letzten Jahren im Rahmen der Arbeitsgruppen und Plattformen der Alpenkonvention durchgeführt worden sind, insbesondere bezüglich der Themen Naturschutz und Landschaftsmanagement, Berglandwirtschaft, Bergforstwirtschaft, Tourismus, Energie, Bodenschutz, Verkehr, Demographie sowie Klimawandel.

Die Relevanz des Themas Grünes Wirtschaften als ein Weg zur nachhaltigen Entwicklung begründete sich darüber hinaus aus mehreren Beiträgen von vorangegangenen Alpenkonferenzen. Die XI. Alpenkonferenz (Brdo pri Kranju im März 2011) bat beispielsweise „die Vertragsparteien ihre Kräfte zu vereinigen um Treibhausgasemissionen zu reduzieren und Möglichkeiten diese in den Alpenterritorien zu neutralisieren soweit wie möglich in den verschiedenen Bereichen, unter Beachtung von nationalen Gesetzen für Mitigation und den regionalen und lokalen Initiativen, anzuwenden“. Darüber hinaus bestätigte die XII. Alpenkonferenz (Poschiavo, September 2012) nochmals „ihre Leistungsbereitschaft für mehr Nachhaltigkeit in den Bergregionen“.  

Die ad hoc Arbeitsgruppe konzentrierte sich darauf alpenweite Daten und Informationen über den Status und die Potentiale einer grünen Wirtschaft in den Alpen zu sammeln und zu bewerten sowie bewährte Verfahrensweisen (öffentliche Gesetzgebung, Maßnahmen und Instrumente, zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte aus dem privaten Sektor) zu beleuchten, die grüne Wirtschaft in den Alpen fördern und dabei die ökonomischen, ökologischen und sozialen Vorteile betonen. Eine Prüfung wissenschaftlicher Studien über die Potentiale und Vorteile einer grünen Wirtschaft in der Alpenregion ergänzte diesen Prozess. Abschließend zielte der Bericht darauf ab Empfehlungen für Entscheidungsträger für die Anwendung von bewährten Verfahrensweisen und deren Übertragbarkeit zu formulieren.

Übersicht der Aktivitäten, Dokumente und Ergebnisse

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