Die Jugend befasst sich beim YPAC mit großen Fragen

„Erfordern die schweren Krisen des 21. Jahrhunderts einen Systemwechsel?" lautete das übergreifende Thema des diesjährigen Jugendparlaments der Alpenkonvention, das vom Liechtensteinischen Gymnasium Vaduz ausgerichtet wurde. Die Delegierten von zehn Schulen aus sieben Alpenländern trafen sich vom 14. bis 17. März 2022 online, um über diese schwierige Frage zu diskutieren.

Als besonderen Anlass präsentierten Delegierte aus Liechtenstein und den umliegenden YPAC-Schulen am Freitag, 18. März, in Vaduz Politikern und Experten persönlich die Ergebnisse der intensiven Woche.

Vier Tage lang untersuchten die Jugenddelegierten diese existenzielle Frage anhand von vier Unterthemen: Regierung, Wirtschaft, Gesellschaft und Mobilität. Sie überlegten, wie ein anderes Wirtschafts- und Mobilitätssystem aussehen könnte, welche Art von Governance und Regeln notwendig sind, um aktuelle Krisen wie den Krieg in der Ukraine, eine Pandemie oder die Klimakrise abzuwenden, und wie wir in Zukunft in unseren Gesellschaften leben wollen.

Am Mittwoch organisierte das Jugendparlament ein World Café, das den Delegierten die Möglichkeit bot, ihre Ideen zu präsentieren und mit Experten und Politikern zu sprechen. Das World Café ermöglichte es den Schülern, professionelle Meinungen und Vorschläge einzuholen, mit denen sie ihre Thesen überdenken, neu formulieren oder verbessern konnten.

Die vorbereiteten Postulate zu den einzelnen Unterthemen wurden dann vorgestellt, intensiv diskutiert und schließlich in der Generalversammlung am Ende des Jugendparlaments abgestimmt.

Die Delegierten stimmten für acht Postulate, aus denen sich die Resolution zusammensetzt. Zu den Postulaten gehören die Aufforderung an die Länder, politische Jugendorganisationen zu gründen, um die politische Partizipation und das Engagement der Jugend zu fördern, sowie die Einrichtung eines neuen Netzwerks für die gemeinsame Nutzung von Energie im Alpenraum, um erneuerbare Energien zwischen den Alpenländern auszutauschen und kann hier eingesehen werden.

„Das YPAC ist ein Ort, an dem junge Menschen ihre Wünsche äußern, Ideen austauschen, neue Ideen kennenlernen und sich für ihre Überzeugungen einsetzen können. Für mich ist dies eine der größten Stärken des Jugendparlaments. Es verbindet junge Menschen nicht nur mit dem Auftrag und den Zielen der Alpenkonvention. Es gibt ihnen auch einen Ort, an dem sie sich ausdrücken können", sagte Alenka Smerkolj, Generalsekretärin der Alpenkonvention.

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