IPCC Report als Aufruf zum Handeln

Letzte Woche sandte das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) eine alarmierende Nachricht in die Welt. Im letzten Spezialbericht zu Klimawandel und Land warnt das IPCC vor Nahrungsmittelknappheit als Folge der globalen Erwärmung. „Dieser Bericht richtet sich an politische Entscheidungsträger nicht nur als Alarmsignal, sondern auch als Aufruf zum Handeln. Handeln, das nur als Zusammenarbeit definiert werden kann.“, so die Generalsekretärin der Alpenkonvention, Alenka Smerkolj.

Der IPCC Bericht betont die Tatsache, dass Landfläche wachsender menschlicher Belastung unterliegt und dass der Klimawandel diese Belastung verschärft. Die neu gegründete Arbeitsgruppe zum Thema Bodenschutz der Alpenkonvention erkennt die Schlüsselrolle, die gesunde Böden z.B. in Bereichen der Klimawandelmilderung, Erhaltung der Biodiversität und Ernährungssicherheit spielen. Diese Arbeitsgruppe will zum Ziel „quantitative und qualitative Reduktion von Bodenschäden, besonders durch die Anwendung von land- und forstwirtschaftlichen Methoden, die den Boden nicht beschädigen, durch minimale Eingriffe in Boden und Land, Kontrolle von Erosion und die Begrenzung von Bodenversiegelung“, wie vereinbart im Artikel 2(d) der Alpenkonvention, beitragen. Alenka Smerkolj: „Diese Herausforderung verlangt nach einer engen Zusammenarbeit aller alpinen Partner und Stakeholder – Wissenschafter, Konsumenten, Produzenten, Landwirte und Industrie – alle müssen involviert sein“.

Im Rahmen der Deklaration zum Klimawandel hat der Alpine Klimabeirateinen umfangreichen Prozess gestartet. Es geht darum, wie die Alpenregion Hindernisse im Kampf gegen den Klimawandel bewältigen kann und welche Maßnahmen zur Klimawandelanpassung und -minderung beitragen können. Die ersten Ergebnisse dieses Prozesses sind in der Publikation Klimaneutrale und klimaresiliente Alpen 2050 gesammelt. „Eine umgehende Antwort der transnationaler Partnerschaftenauf Berichte wie den des IPCC ist eine conditio sine que für den Erhalt von Land-Ökosystemen und eines nachhaltigen Lebensraums für kommende Generationen“, schlussfolgert Alenka Smerkolj.

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