Die Alpenkonvention nahm kürzlich am zweiten interregionalen Mountains Connect Workshop in Thimphu, Bhutan, teil, der vom UNEP und ICIMOD gemeinsam mit der Königlichen Regierung von Bhutan im Rahmen des von der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit finanzierten Programms „Adaptation at Altitude“ organisiert wurde.
Der Workshop vom 20. bis 22. April bot eine Plattform für den Austausch über die neuesten Erkenntnisse zu Klimawandelanpassung und Governance in Bergregionen. Über 50 Teilnehmende aus 32 Ländern kamen zusammen, um an den ersten Workshop im Jahr 2022 anzuknüpfen und den Austausch sowie die Erkenntnisse zur Governance regionaler Gebirgsketten zu vertiefen.
Der Workshop umfasste eine Sitzung zu den beiden Governance-Dimensionen „Institutionelle Formalität und territoriale Identität“, die von einem Vertreter des Ständigen Sekretariats und Dr. Mathias Ulrich vom Umweltbundesamt organisiert wurde.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das Simulationsspiel „Tamlar 2.0“ vorgestellt, bei dem die Teilnehmenden ein thematisches Problem aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, über die Komplexität regionaler Governance Mechanismen nachdenken und die gemeinsame Entscheidungsfindung in einem grenzüberschreitenden Kontext üben konnten.
Im Rahmen einer Exkursion zum Jela Dzong hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, im Internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums mehr über den Alltag der lokalen Yak-Hirten und Hirtinnen zu erfahren und das Thema einer widerstandsfähigen Bergentwicklung auf globaler Ebene zu erörtern – unter Berücksichtigung der gemeinsamen Herausforderungen durch den Klimawandel und der Folgen für Berggemeinden.
Hochgebirgsregionen auf der ganzen Welt gehören zu den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Gebieten und stehen vor zahlreichen gemeinsamen Herausforderungen. Daher lautete eine zentrale Botschaft, die zum Abschluss der Veranstaltung bekräftigt wurde, dass die interregionale Zusammenarbeit bei der Anpassung an den Klimawandel ebenso gestärkt werden muss wie Governance in Bergregionen.




