Slowenien startet seine Präsidentschaftsaktivitäten mit dem „Tag der Alpenkonvention“

Am 27. Januar lud der slowenische Minister für natürliche Ressourcen und Raumplanung, Uroš Brežan, alle slowenischen Bürgermeister/-innen aus dem Alpenkonventionsgebiet und interessierte Akteurinnen und Akteure zum „Tag der Alpenkonvention“ nach Bohinjska Bistrica ein.

Jedes Jahr bereitet Slowenien einen Tag zu Ehren der Alpenkonvention vor, um der Bevölkerung deren Aktivitäten näher zu bringen. Das Ziel dieses Tages ist es, die Bevölkerung über Möglichkeiten zu informieren, an verschiedenen Aktivitäten der Alpenkonvention teilzunehmen. Der „Tag der Alpenkonvention“ bezieht daher die slowenischen Medien stark mit ein, um die Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.

Die diesjährige Veranstaltung war der Auftakt für die Promotion des slowenischen Vorsitzes. Mehr als die Hälfte der eingeladenen Bürgermeister/-innen nahm an der Veranstaltung teil, die darauf abzielte, die Gäste zu inspirieren, sich einem der vielen von der Alpenkonvention unterstützten Projekte anzuschließen.

Im ersten Teil der Veranstaltung berichteten Bürgermeister/-innen, die sich an bestehenden Initiativen in den Alpen beteiligen, über ihre Erfahrungen mit dem Verein Alpenstadt des Jahres, den Bergsteigerdörfern, der Allianz in den Alpen oder dem Netzwerk Alpine Pearls.

Im zweiten Teil der Veranstaltung lag der Fokus auf jungen Menschen, die in den Alpen aktiv sind. Vertreter/-innen verschiedener alpiner Jugendinitiativen tauschten ihre Ansichten über die Lebensqualität in den Alpen aus und beendeten den Teil mit einer Debatte darüber, was lokale politische Entscheidungsträger/-innen tun können, um die Jugend in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Der Tag endete mit einer lebhaften Debatte unter den Teilnehmenden über Möglichkeiten zur Förderung der alpinen Zusammenarbeit und der aktiven Beteiligung der Alpengemeinden.

Die heutige Debatte erfüllt mich mit Hoffnung und Stolz. Ich habe die Bestätigung erhalten, dass die Alpenkonvention in Slowenien wirklich lebendig ist und atmet. Es tut sich viel und es gibt viele gute Praktiken, denen man sich anschließen kann. Natürlich gibt es in vielen Bereichen noch Verbesserungsmöglichkeiten, und ich würde mir wünschen, dass zumindest einige davon bereits während unseres Vorsitzes der Alpenkonvention angegangen werden“, so Minister Uroš Brežan abschließend.

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