Vom 10. bis 13. Mai war Wienerbruck in Niederösterreich Schauplatz internationaler Zusammenarbeit. Die Infopunkte der Alpenkonvention, politische Vertreter aus Österreich sowie Vertreter des Ständigen Sekretariats trafen sich im Naturpark Ötscher-Tormäuer zu einer mehrtägigen Veranstaltung.
Das Team des Naturparks, der zugleich als Infopoint der Alpenkonvention fungiert, war Gastgeber und Organisator der Veranstaltung zum Thema „Der Mensch im Mittelpunkt des nachhaltigen Wandels – Gemeinsam die Zukunft des Alpenraums gestalten“, an der die Infopoints von Koroška, Mojstrana, Tolmin und Villach teilnahmen.
Am ersten Tag tauschten die Teams der Infopoints Wissen über erfolgreiche Praktiken, gemeinsame Herausforderungen und Ideen für zukünftige Projekte aus. Anschließend wurde im Rahmen des Projekts „Human Factor“ ein ganztägiger Workshop organisiert, in dem die Beteiligten darin geschult wurden, wie sie die menschliche Dimension bei der Förderung des Nachhaltigkeitswandels in Alpinen Gebieten berücksichtigen können. An einem weiteren Tag hielt der Österreichische Alpenverein (ÖAV) einen Vortrag über das Projekt „Die Alpenkonvention leicht erklärt“, das darauf abzielt, die Alpenkonvention bekannt zu machen, ihre Funktionsweise zu erläutern und ihre Auswirkungen aufzuzeigen.
Einer der Höhepunkte des Besuchs war ein politischer Abend, bei dem die Teilnehmenden die Gelegenheit hatten, mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden Ötscher-Tormäuer, des Landes Niederösterreich und der Bundesebene ins Gespräch zu kommen. Alle Politiker betonten, wie wichtig es ist, regionale und nachhaltige Praktiken in den Alpen zu bewahren und zu fördern. Diese Punkte wurden in der Rede der Generalsekretärin der Alpenkonvention, Alenka Smerkolj, aufgegriffen, die den Infopoints für ihre Arbeit mit den Gemeinden auf lokaler Ebene dankte.
Zwischen den Workshops und Diskussionsrunden wurden die behandelten Themen durch Exkursionen vor Ort veranschaulicht: eine beeindruckende Wanderung zum nahegelegenen Ötschergraben und ein Besuch auf einem Biobauernhof in Kobichl.




