Treffen der Alpenstädte in Morbegno

Kürzlich fanden in der idyllischen italienischen Gemeinde Morbegno die Generalversammlung des Vereins „Alpenstadt des Jahres“ sowie die Eröffnung eines neuen Standorts für den Infopoint der Alpenkonvention statt.   

Die Stadt, die 2019 zur „Alpenstadt des Jahres“ gekürt wurde und als Hotspot für „Slow Tourism“ (deutsch: “langsamer Tourismus”) gilt, bot den idealen Rahmen für die Generalversammlung des Vereins Alpenstadt des Jahres, bei der sich vom 16. bis 18. April Stellvertretende der Mitgliedsstädte, der Jury und des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention versammelten, um Erfahrungen auszutauschen und ihr gemeinsames Engagement für die Alpine Zusammenarbeit zu bekräftigen. Im Rahmen der Versammlung hielten der Bürgermeister von Morbegno, Patrizio Del Nero, und die stellvertretende Bürgermeisterin Anna Gusmeroli Grußworte, in denen sie das Engagement der Stadt sowohl als „Alpenstadt des Jahres“ als auch als Standort eines Infopoints der Alpenkonvention hervorhoben. 

 

Während der Sitzung hob das Ständige Sekretariat die bedeutende Rolle hervor, die der Verband bei der Umsetzung der Grundsätze der Konvention auf lokaler Ebene und bei der Einbeziehung der Perspektive der Städte in deren Prozesse spielt. In ihrem Jahresbericht stellen die Alpenstädte des Jahres ihre Aktivitäten zur Verbreitung des 10. Alpenzustandsberichts und die Bedeutung der Lebensqualität in den Alpen vor. Seit fast 30 Jahren unterstützt der Verein Gemeinden bei der Umsetzung der Grundsätze der Alpenkonvention. Durch Projekte, Wissensaustausch und aktive Teilnahme an den Tagungen der Konvention zeigt das Netzwerk, wie lokales Handeln den regionalen Wandel vorantreiben kann. Diese Bemühungen sind sowohl wertvoll als auch wirkungsvoll und spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Grundsätze der Alpenkonvention. 

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Einweihung des neuen Standorts des Infopoints von Morbegno auf dem Hauptplatz der Altstadt. Diese Eröffnung steht für ein erneutes Bekenntnis zur Förderung und Umsetzung der Werte der Alpenkonvention. 

Die Veranstaltung umfasste eine Führung durch den Palazzo Malacrida und einen Ausflug ins Val di Mello, wobei die enge Verbindung zwischen den Alpenstädten und ihrer umgebenden Naturlandschaft hervorgehoben und die Kernwerte der Alpenkonvention – nachhaltige Entwicklung, Umweltschutz und Erhaltung des kulturellen Erbes – unterstrichen wurden. Die Veranstaltung fand zudem zeitgleich mit dem Sano-Festival statt, das sich dem Wohlbefinden und der Lebensqualität widmet – zwei Themen, die eng mit den Prioritäten der Alpenkonvention verbunden sind.

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