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ETC Alpine Space Projekte

Das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention fungiert für folgende Projekte als Beobachter:

Auf dieser Seite finden Sie alle Projekte, für die das Ständige Sekretariat die Funktion des Beobachters hat. Diese Projekte sind durch das Europäische Territoriale Zusammenarbeit Alpenraumprogramm (2007-2013) co-finanziert. Sie umfassen verschiedene Umweltthemen und fördern die nachhaltige Entwicklung im Alpenraum. Sie finden außerdem im „Klimaportal der Alpenkonvention“ eine Auflistung aller Projekte, die mit dem Klimawandel im Zusammenhang stehen.

ACCESS
ACCESS ist ein Projekt mit dem Ziel, die Erreichbarkeit und die Erschließung zu verbessern, die wesentlich für das Funktionieren entlegener alpiner Siedlungen sind. Es regt organisatorische Innovationen in schwach besiedelten ländlichen Regionen an und betont die Wichtigkeit der Zugänglichkeit von Diensten allgemeinen Interesses. Außerdem fördert es neue Formen der Organisation allgemeiner Dienste, die Nutzung von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien (inklusive Internet) sowie nachfrageorientierte Mobilitätssysteme.

AlpCheck2

Das Projekt AlpCheck2 (Informationssystem über die Mobilität in den Alpen) strebt die Schaffung eines Transportstreckenmodells an, das den gesamten Alpenraum umfasst und das die öffentlichen Entscheidungsträger unterstützt, indem es ihnen online freien Zugriff auf unterschiedliche Datenarten im Verkehrsbereich bietet: aktuelle Verkehrsdaten, Simulationen von Zukunftsszenarien, Umweltdaten unterschiedlicher Emissionen, vorgeschlagene Lösungen und die Einführung innovativer Technologien. Das Ziel ist, die Lebensqualität zu heben und die Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der Alpenregionen zu fördern, unter der Verwendung innovativer Instrumente für Transportmanagement und Planung.

 

Alp Water Scarce
“Alp-Water-Scarce” ist ein Projekt zur Entwicklung von Strategien der Wasserwirtschaft sowie zur Entwicklung eines Frühwarnsystems, um Wasserknappheit in den Alpen zu verhindern.

 

CLISP
"CLISP” setzt den Fokus auf das Problem der Raumplanung im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Das Ziel ist es, Anpassungen an veränderte Klimabedingungen zu ermöglichen, indem klimasichere Lösungen zur Raumplanung bereitgestellt werden. “CLIPS” ist davon überzeugt, dass die Raumplanung eine Schlüsselrolle, gerade in Zeiten des Klimawandels, für zukünftige, nachhaltige Entwicklungen einnimmt.

 

CO2 Neutralp
Das Projekt “CO2 Neutralp” soll aufzeigen, dass in der heutigen Zeit eine umweltfreundliche Mobilität dank erneuerbaren Energien durchführbar ist. 15 Partner aus fünf Alpenstaaten werden diese Hypothese testen und das Problem, „wie die Mobilität in das Solarzeitalter eintreten könnte”, untersuchen.

Econnect
Das Projekt “ECONNECT” bezweckt die Stärkung ökologischer Verbundenheit im alpinen Raum. Die Alpenkonvention ist zusammen mit wissenschaftlichen Institutionen und lokalen Umsetzungspartnern direkt in dieses Projekt involviert. Alle Projektpartner arbeiten gemeinsam daran, die Bedeutung ökologischer Verbindungen in den Alpen aufzuzeigen und innovative Instrumente zur harmonisierten Umsetzung eines ökologischen Verbunds zu entwickeln.

iMonitraf! 
iMONITRAF! (Monitoring of road traffic related effects in the Alpine Space and common measures) Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines breiten politischen Netzwerks von Alpenregionen sowie gemeinsamer Strategien für den alpenquerenden Verkehr. Das Projekt läuft seit Oktober 2009 und strebt innovative Maßnahmen für eine nachhaltigere Regionalentwicklung durch die Reduktion von negativen Effekten des alpenquerenden Straßenverkehrs an.

MANFRED
Die ökologischen Bedingungen für die alpinen Wälder verändern sich unter dem Einfluss des Klimawandels. Das kann unbekannte Auswirkungen auf die Schutzfunktion der Wälder, aber auch auf ihre ökologischen, wirtschaftlichen oder sozialen  Funktionen nach sich ziehen. “MANFRED” ist ein Projekt, das versucht, eine Brücke zwischen Forschung und praktischer Waldbewirtschaftung zu schlagen, um eine anpassungsfähigere  Bewirtschaftung des Naturerbes Wald zu ermöglichen.

SHARE 
Dieses Projekt unterstützt die Entwicklung einer nachhaltigen Wasserkraftproduktion in Ökosystemen alpiner Fließgewässer. Als wichtigste erneuerbare Ressource für die Gewinnung elektrischer Energie im Alpenraum hat die Wasserkraft für die gesamte CO2-Bilanz zwar gewisse Vorteile, zugleich aber auch gravierende Auswirkungen auf die Umwelt. In länderübergreifender Partnerschaft wird beabsichtigt, ein Entscheidungsfindungssystem zu entwickeln, zu testen und zu fördern, um auf unparteiischer Basis die Bedürfnisse von Fließgewässer-Ökosystemen und Wasserkraft zusammenzuführen. Dies ist eine große Herausforderung für Berggebiete mit dem Ziel, eine Ausgewogenheit zwischen den Bedürfnissen der Endverbraucher und dem Umweltschutz zu erreichen.

 

SILMAS
SILMAS ist ein Programm, mit dessen Hilfe nachhaltige Instrumente zur Bewirtschaftung von Seen im alpinen Raum unterstützt werden. Es werden folgende Themenbereiche behandelt: Wassermanagement, Governance, Klimawandel und Bildung/ institutionelles Lernen. Natürliche und künstliche Seen sind eine der wichtigsten Charakteristika des alpinen Raumes und Teil des europäischen Erbes, welches erhalten und geschützt werden muss. Im Rahmen dieses Programms werden „good practice“- Beispiele ausgetauscht, Erfahrungen geteilt und neue Methoden erprobt, sodass den 15 Partnern aus 5 Ländern (Slowenien, Italien, Österreich, Deutschland und Frankreich) effiziente Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden.


 

 

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