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EDITORIAL

Botschafter Laurent Stéfanini
Vorsitzender des Ständigen Ausschusses der Alpenkonvention

Willkommen auf der Homepage der Alpenkonvention!

Das wichtigste Ereignis Anfang 2009 ist natürlich die Alpenkonferenz, die am 11. und 12. März 2009 in Evian (Frankreich) stattfinden wird. Diese bedeutet auch das Ende des französischen Vorsitzes und die Übergabe des Staffelstabs an Slowenien.

Frankreich, welches seit November 2006 den Vorsitz der Alpenkonvention innehat, hatte sich für die Dauer seines Mandates zwei Prioritäten gesetzt: den Kampf gegen den Klimawandel und die Unterstützung eines nachhaltigen Tourismus. In diesem Rahmen hat der französische Vorsitz im November 2008, zusammen mit dem Ständigen Sekretariat, einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem bereits realisierte nachhaltige und innovative Tourismusprojekte aus den acht Signatarstaaten eingereicht werden konnten. Dieser Wettbewerb richtete sich an Betriebe, Gebietskörperschaften sowie öffentliche oder private Vereine, die ein Projekt im Alpenbogen umgesetzt haben.

Dieser Wettbewerb war höchst erfolgreich (es wurden 29 Bewerbungen eingereicht).

Die Gewinner werden in Evian geehrt. Als Belohnung kann jeder Gewinner auf dem ausgewählten Projekt die Logos der Alpenkonvention und der Europäischen Union anbringen, sowie eine Tafel mit der Formel „Beispielhafte Realisierung eines nachhaltigen Tourismusprojektes der Alpenkonvention – 2008“ verwenden. Jedem Signatarstaat und jedem Gewinner wird ein vom französischen Vorsitz gedrehter Videofilm für Werbezwecke überreicht, der die Ausschreibung des Wettbewerbs, seine Ziele und die ausgezeichneten Projekte veranschaulicht.

Das zweite Leitmotiv des französischen Vorsitzes, der Kampf gegen den Klimawandel, „Aktionsplan zum Klimawandel“, der 2006 während der Alpenkonferenz in Alpbach unter österreichischem Vorsitz lanciert wurde, wird von den Umweltministern in Evian verabschiedet. Viele Bereiche, wie der Verkehr, der Tourismus oder die Raumordnung könnten dann Nutzen aus den verwirklichten Aktionen ziehen.

Die Schutzgebiete bleiben eine ständige Priorität. Frankreich wird daher bei der Alpenkonferenz die Nachfolge Deutschlands als Vorsitzender (Marie-Odile Gutz) der ihnen gewidmeten Plattform antreten.

Schlussendlich wird der zweite Alpenzustandsbericht (RSA) zum Thema Wasser, sowie die Einrichtung einer interdisziplinären Plattform zu diesem Thema auf der Tagesordnung stehen. Das Thema des dritten Alpenzustandsberichtes wird ebenfalls bestimmt werden.

Bis zum nächsten Leitartikel wünsche ich allen einen guten Jahresbeginn 2009.

 

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