Schrift großerHoher Kontrast
ALPENKONVENTION

NEWS

EDITORIAL

Vorhergehende Editoriale

Vorhergehende „Schritte“



„Die Welt der Alpen": Das Spiel zum Kennenlernen der Alpenkonvention


 
 
 


Die Konvention gut dosiert

„Die Alpenkonvention gut dosiert" : auf dieser Website, stellen wir Ihnen Schritt für Schritt auf einfache und dynamische Weise das Wichtigste vor, was es über die Alpenkonvention zu wissen gibt.  Die Dynamik kommt dadurch zustande, dass die beschriebenen Inhalte auf dieser Website - die einzelnen „Schritte“ also – regelmäßig aktualisiert und so alle wichtigen Politikbereiche für den Alpenraum behandelt werden.

Wer alles über die aktuellen, im Moment auf der Seite verfügbaren „Schritte“ wissen möchte, kann das Buch -Die Alpen-Acht Staaten, ein Gebiet- (pdf, 9 MB) herunterladen, das vom Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention im März 2009 veröffentlicht wurde. Den im Buch enthaltenen Texten sind aussagekräftige Bilder gegenübergestellt.

 

7. Berglandwirtschaft

 

Nur noch wenig über vier Prozent der Menschen im Alpenraum leben von der Landwirtschaft. Alleine in den letzten 25 Jahren hat die landwirtschaftliche
Bevölkerung um über 40 Prozent abgenommen. Die Zahl der im Nebenerwerb geführten landwirtschaftlichen Betriebe ist besonders stark rückläufig. Seit 1980 haben zwei von drei Nebenerwerbsbauern aufgegeben. Zugleich werden alpenweit die landwirtschaftlichen Betriebe größer und die insgesamt bewirtschaftete Fläche geht nur leicht zurück. Von über vier Millionen Hektar werden inzwischen über 80 Prozent als Grünland genutzt, hingegen spielt der traditionelle alpine Ackerbau eine immer geringere Rolle. Die Hälfte der Nutztiere sind noch immer Rinder. Während der Schweinebestand deutlich rückläufig ist, boomt in manchen Regionen mittlerweile die Schafzucht.
Die Ziele des Protokolls spiegeln die vielfältige Bedeutung der Berglandwirtschaft wider. Angesprochen werden deren Beiträge zur Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und zur Aufrechterhaltung der Besiedelung. Durch die Förderung einer standortgerechten und umweltverträglichen Landwirtschaft sollen wirksame Maßnahmen gegen Naturgefahren, sowie zur Bewahrung der Schönheit und des Erholungswerts der alpinen Landschaft gesetzt werden. Der Trend zu hochwertigen und typischen Produkten der alpinen Landwirtschaft soll gestärkt werden.
Es versteht sich, dass die Bedingungen für die kleinstrukturierte landwirtschaftliche Produktion in der alpinen Gebirgsregion nicht mit jenen im Flachland vergleichbar sind. Fördergelder dienen daher in erster Linie dazu, diese Unterschiede auszugleichen. Angesprochen werden im Protokoll auch raumplanerische Maßnahmen, die der Berglandwirtschaft zur Erfüllung ihrer Aufgaben die nötigen Flächen sichern, wobei die vielfältigen traditionellen Kulturlandschaftselemente erhalten oder wiederherzustellen sind. Einen Schwerpunkt setzt das Berglandwirtschaftsprotokoll bei der standortgemäßen Viehhaltung und der genetischen Vielfalt von Nutztierrassen und Kulturpflanzen. Damit können Projekte finanziert werden, früher gehaltene Nutztierrassen wieder in den Vordergrund zu rücken, die besser für Almen und Hochlagen geeignet sind als manche der gegenwärtig eingesetzten.

 

en  fr  sl  it  de

KONTAKT:

Sitz in Innsbruck:

Herzog-Friedrich-Straße 15
6020 Innsbruck
Österreich
Tel.:  +43-512-588589-0
Fax: +43-512-588589-20
Email: info@alpconv.org
www.alpconv.org


Außenstelle in Bolzano/Bozen:

Viale Druso / Drususallee 1
39100 Bolzano / Bozen
Italien
Tel.:  +39 0471 055352
Fax:  +39 0471 055359
www.alpconv.org

ALPENZUSTANDBERICHT

VIDEOCLIP

 

INTRANET | JOBBORSE | SITEMAP | IMPRESSUM | PRESSE
Print page