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PLATTFORM GROSSE BEUTEGREIFER, WILDLEBENDE HUFTIERE UND GESELLSCHAFT
Vorsitz: Italien
 
Nachhaltiges Wildtier-Management muss wirtschaftliche und soziokulturelle Interessen berücksichtigen, abwägen und miteinander in Einklang bringen. Es geht um den Umgang mit dem Widerspruch: Wildtiere – Gesellschaft.
 
Ziel der Plattform "Große Beutegreifer, wildlebende Huftiere und Gesellschaft" (auch WISO-Plattform genannt) der Alpenkonvention ist es, ausgewogene und auf einem integrierten Ansatz basierende Lösungen für das Management von großen Beutegreifern und wildlebenden Huftieren zu finden. Die Plattform geht dabei über eine rein ökologische Sichtweise hinaus und versucht, wirtschaftliche und soziale Aspekte in gleichem Maße zu berücksichtigen.  
 
Die Plattform wurde bei der X. Alpenkonferenz im März 2009 eingerichtet. In den Jahren 2015-2016 wird die Plattform praktische Ziele und Managementmöglichkeiten für die Wiederherstellung und Erhaltung der Luchs Population in den Alpen entwerfen sowie ein separates Dokument über Managementoptionen in Bezug auf Wiederherstellung und Erhaltung der Bärenpopulation in alpinen Regionen erarbeiten. Verfahren des Informationsfluss sowie eine Unterstützung für Entscheidungsprozesse ebenso wie eine allgemeine Einschätzung des Verhaltes von Problem Bären in alpinen Regionen werden entwickelt. Abgestimmte Naturschutz Aktionen für Luchse werden unter Einbeziehung der zentralen Projektbeteiligten entwickelt. Die abgestimmten Programme der genetischen Überwachung von Wölfen und Bären wird fortgeführt. 
 
Die Plattform beabsichtigt die Natur und den ländlichen Raum zu schützen und wiederherzustellen und zwar so, dass Ökosysteme in einer dauerhaften und funktionstüchtigen Weise funktionieren können. Dabei handelt die Arbeitsgruppe in Übereinstimmung mit dem 1. Artikel des Protokolls „Naturschutz und Landschaftspflege“ und unterstützt die Bemühungen der Vertragsparteien zum Schutze wildlebender Tiere und Pflanzen, deren Vielfalt und Lebensraum. Biodiversität zählt ja auch zu den fünf Schwerpunktbereichen des Mehrjährigen Arbeitsprogramms.   
 
Die Vertragsparteien der Alpenkonvention delegierten Experten als Mitglieder der Arbeitsgruppen/ Plattformen. Beobachter der Konvention können ebenfalls Repräsentanten für die Arbeitsgruppen/ Plattformen nominieren. 
  
Mitgliederliste
 
Ziele

In Übereinstimmung mit dem Mandat, verfolgt die Plattform folgende Hauptziele:  

  • Internationale Zusammenarbeit zwecks: 
    • Austausch von Wissen und Erfahrung (Good-Practice-Beispiele); 
    • Schaffung eines Diskussionsforums für Fragen der Erhaltung, des Managements und der Nutzung von großen Beutegreifern und wildlebenden Huftieren; 
    • Sicherstellung des Informationsaustausches zwischen den relevanten Partnern. 
  • Fachliche Zusammenarbeit mit dem Ziel des grenzüberschreitenden Schutzes und Managements der wildlebenden Tiere auf Populationsebene, insbesondere : 
    • Klärung der biologischen und ökologischen Bedürfnisse der einzelnen Arten (“ecological model”); 
    • Verstehen der Bereitschaft der lokalen Bevölkerung für die Toleranz von Großraubtieren (“social tolerance model”); 
    • Berücksichtigung der Bedürfnisse lokaler Interessenvertreter; 
    • Erstellen von langfristigen gemeinsamen Zielen zum Erhalt der Großraubtierpopulationen; 
    • Entwicklung einer gemeinsamen Handlungs- und Kommunikationsstrategie (insbesondere für Krisensituationen).

Aktuelle Activities, documents, results of the Platform WISO

Aktivitäten der Plattform WISO

Vergangene Aktivitäten, documents, results of the Platform WISO

Aktivitäten der Plattform WISO


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