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PLATTFORM GROSSE BEUTEGREIFER, WILDLEBENDE HUFTIERE UND GESELLSCHAFT
Vorsitz: Ständiges Sekretariat der Alpenkonvention
 
Nachhaltiges Wildtier-Management muss wirtschaftliche und soziokulturelle Interessen berücksichtigen, abwägen und miteinander in Einklang bringen. Es geht um den Umgang mit den Beziehungen Wildtiere – Gesellschaft.
 
Ziel der Plattform "Große Beutegreifer, wildlebende Huftiere und Gesellschaft" (auch WISO-Plattform genannt) der Alpenkonvention ist es, ausgewogene und auf einem integrierten Ansatz basierende Lösungen für das Management von großen Beutegreifern und wildlebenden Huftieren zu finden. Die Plattform geht dabei über eine rein ökologische Sichtweise hinaus und versucht, wirtschaftliche und soziale Aspekte in gleichem Maße zu berücksichtigen.  
 
Die Plattform wurde 2009 bei der X. Alpenkonferenz eingerichtet. In den Jahren 2017-2018 sind die Schwerpunkte der Plattform folgende:

  • Förderung von Informationsaustausch, Dialog und Koordination zwischen den Vertragsparteien und zwischen Behörden, Wildlife-Managern, Jägern und Förstern,
  • nachhaltige Schadensvorbeugung und -kompensation durch Berichterstattung und Austausch nationaler und regionaler Ansätze und gute Beispiele,
  • Analysen möglicher Verwendung des Agrarfonds für ländliche Entwicklung zur Finanzierung von Schadenspräventionsmaßnahmen,
  • Entwicklung von Empfehlungen für international koordinierte Managementmaßnahmen für Braunbären auf Alpenebene unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Projekts Life DinAlp Bear, der Angaben der Bear Alpine Group und anderer maßgeblicher Initiativen,
  • Weiterentwicklung von abgestimmten, alpenweiten genetischen Monitoringprogrammen für große Beutegreifer,
  • Förderung von Initiativen zur Vermeidung von Inzucht in alpinen Subpopulationen von Luchsen.

Die Plattform beabsichtigt die Natur und den ländlichen Raum zu schützen und wiederherzustellen und zwar so, dass Ökosysteme in einer dauerhaften und funktionstüchtigen Weise funktionieren können. Dabei handelt die Arbeitsgruppe in Übereinstimmung mit dem 1. Artikel des Protokolls „Naturschutz und Landschaftspflege“ und unterstützt die Bemühungen der Vertragsparteien zum Schutze wildlebender Tiere und Pflanzen, deren Vielfalt und Lebensraum.   
 
Die Vertragsparteien der Alpenkonvention delegieren Experten als Mitglieder der Arbeitsgruppen/ Plattformen. Beobachter der Konvention können ebenfalls Repräsentanten nominieren. 
  
Mitgliederliste
 
Ziele

In Übereinstimmung mit dem Mandat, verfolgt die Plattform folgende Hauptziele:  

  • Förderung von Verfahren zwischen den Vertragsparteien für den Austausch von Informationen, wissenschaftlichen Daten und Erfahrungen zur Unterstützung der Entscheidungsprozesse sowie für die Abstimmung entsprechender Maßnahmen für große Beutegreifer;
  • Unterstützung des Dialogs zwischen Behörden, mit Wildlife-Managern, Jägern und Förstern durch die Schaffung von Informations- und Konsultationsmechanismen;
  • Weiterentwicklung von abgestimmten, alpenweiten genetischen Monitoringprogrammen für große Beutegreifer;
  • Entwicklung von Empfehlungen für international koordinierte Managementmaßnahmen für Braunbären auf Alpenebene unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Projekts Life DinAlp Bear, der Angaben der Bear Alpine Group und anderer maßgeblicher Initiativen;
  • Förderung von Initiativen zur Vermeidung von Inzucht in alpinen Subpopulationen von Luchsen (zur Verstärkung);
  • Berichterstattung und Austausch über nationale und regionale Ansätze und (gute) Praktiken für nachhaltige Präventionsmaßnahmen und Ausgleichsregelungen für  Viehschäden durch große Beutegreifer;
  • Erstellung eines Handbuchs über die mögliche Verwendung des Agrarfonds für ländliche Entwicklung zur Finanzierung von Schadenpräventionsmaßnahmen.

 Aktuelle Activities, Dokumente und Ergebnisse der Plattform WISO

Aktivitäten der Plattform WISO

    Vergangene Activities, Dokumente und Ergebnisse der Plattform WISO

    Aktivitäten der Plattform WISO


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