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1. Europäische Projekte

Das Alpine Space Programme

Anschließend finden Sie eine Liste und Links zu laufenden europäischen Projekten, die vom europäischen Programm für territoriale Zusammenarbeit „Alpine Space" (2007-2013) co-finanziert werden und das Thema Klimawandel betreffen.

AdaptAlp
AdaptAlp zielt darauf ab, das Wissen auf die möglichen Auswirkung des Klimawandels auf der regionalen Ebene unter Verwendung der Entwicklungsansätze zu verbessern und konzentriert sich auf die Risikobeurteilung & Managementmethodenlehren, beitragend zum Bewusstseinsanheben und zur Risikoverkleinerung. Die Endergebnisse des Projektes werden in Empfehlungen zu den Entscheidungstreffern und zu den Stakeholders übersetzt.

Alp Water Scarce
“Alp-Water-Scarce” ist ein Projekt zur Entwicklung von Strategien der Wasserwirtschaft sowie zur Entwicklung eines Frühwarnsystems, um Wasserknappheit in den Alpen zu verhindern.

C3 Alps
C3-Alps baut auf die vorangegangenen Einzelprojekte von Alpine Space auf und zielt auf Wissenssynthese, Wissenstransfer zu den Entscheidungsträgern und praktische Umsetzung ab.

ClimAlpTour
Durch das Projekt “ClimAlpTour” sollen Strategien im Umgang mit international nachgewiesenen, möglichen Effekten des Klimawandels auf den alpinen Tourismus entwickelt werden. Dabei geht es neben dem Wintertourismus und dem Wintersport in manchen Gebieten der Alpen ( z.B. den italienischen, französischen, slowenischen Alpen, etc.) auch um den ganzjährigen Tourismus in anderen Gebieten wie z.B. den deutschen Alpen.

CLISP
"CLISP” setzt den Fokus auf das Problem der Raumplanung im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Das Ziel ist es, Anpassungen an veränderte Klimabedingungen zu ermöglichen, indem klimasichere Lösungen zur Raumplanung bereitgestellt werden. “CLIPS” ist davon überzeugt, dass die Raumplanung eine Schlüsselrolle, gerade in Zeiten des Klimawandels, für zukünftige, nachhaltige Entwicklungen einnimmt.

CO2 Neutralp
Das Projekt “CO2 Neutralp” soll aufzeigen, dass in der heutigen Zeit eine umweltfreundliche Mobilität dank erneuerbaren Energien durchführbar ist. 15 Partner aus fünf Alpenstaaten werden diese Hypothese testen und das Problem, „wie die Mobilität in das Solarzeitalter eintreten könnte”, untersuchen.

Econnect
Das Projekt “ECONNECT” bezweckt die Stärkung ökologischer Verbundenheit im alpinen Raum. Die Alpenkonvention ist zusammen mit wissenschaftlichen Institutionen und lokalen Umsetzungspartnern direkt in dieses Projekt involviert. Alle Projektpartner arbeiten gemeinsam daran, die Bedeutung ökologischer Verbindungen in den Alpen aufzuzeigen und innovative Instrumente zur harmonisierten Umsetzung eines ökologischen Verbunds zu entwickeln.

ENERBUILD
Dieses Projekt fokussiert auf die Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen im Baugewerbe, da sie eine große Bedeutung als wirtschaftliche Akteure in alpinen Tälern haben. Durch neue Entwicklungen und Veränderungen hin zu ökologischen und energiesparenden Bauarten, braucht es bereichsübergreifende Netzwerke und Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen. Genauso müssen aber auch die Verbraucher dazu angeleitet werden, innovative Förderungen (Subventionen) in Anspruch zu nehmen, wodurch energiesparende Bauweisen verstärkt zum Tragen kommen.

MANFRED
Die ökologischen Bedingungen für die alpinen Wälder verändern sich unter dem Einfluss des Klimawandels. Das kann unbekannte Auswirkungen auf die Schutzfunktion der Wälder, aber auch auf ihre ökologischen, wirtschaftlichen oder sozialen  Funktionen nach sich ziehen. “MANFRED” ist ein Projekt, das versucht, eine Brücke zwischen Forschung und praktischer Waldbewirtschaftung zu schlagen, um eine anpassungsfähigere  Bewirtschaftung des Naturerbes Wald zu ermöglichen.

PARAMOUNT
Im Rahmen dieses Projektes werden Fachkenntnisse über Naturgefahren und ihre Berührungspunkte mit dem Transportsektor, der in den Alpen wichtig ist, zur Verfügung gestellt. Dadurch sollen die Strategien des Naturgefahrenmanagements verbessert werden, vor allem wenn es um den Schutz der Infrastruktur durch Anpassung  von bestehenden Werkzeugen und Methoden im Transportsektor geht. Aber auch die Verbesserung der Anbindung, der Verlässlichkeit und der Sicherheit der alpinen Infrastruktur, vor allem im Hinblick auf die Gefahren in den Bergen in Zeiten des Klimawandels, sind Ziele dieses Projektes.

PermaNET
Das Ziel dieses Projektes ist es, einen Beitrag zu leisten, um den Elementarschaden auf den alpinen Permafrost, der als Folge des Klimawandels auftritt, zu verringern. Die Schaffung eines alpenweiten Beobachtungs- Netzwerkes und die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie, um mit den Gefahren des Permafrost umzugehen, sollten zu nachhaltiger Entwicklung und zur Durchführung von Good- Practices durch die Verwaltungsbehörden beitragen. 

SILMAS
SILMAS ist ein Programm, mit dessen Hilfe nachhaltige Instrumente zur Bewirtschaftung von Seen im alpinen Raum unterstützt werden. Es werden folgende Themenbereiche behandelt: Wassermanagement, Governance, Klimawandel und Bildung/ institutionelles Lernen. Natürliche und künstliche Seen sind eine der wichtigsten Charakteristika des alpinen Raumes und Teil des europäischen Erbes, welches erhalten und geschützt werden muss. Im Rahmen dieses Programms werden „good practice“- Beispiele ausgetauscht, Erfahrungen geteilt und neue Methoden erprobt, sodass den 15 Partnern aus 5 Ländern (Slowenien, Italien, Österreich, Deutschland und Frankreich) effiziente Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden.

 


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