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VORSITZ DER ALPENKONVENTION

Im Oktober 2016 hat Österreich offiziell die Präsidentschaft der Alpenkonvention von Deutschland übernommen. Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger ist die Präsidentin der Alpenkonferenz.
 
 
Am 4. November 2016, in Salzburg fand die Kick-off Veranstaltung der österreichischen Präsidentschaft statt. An diesem Datum wurde ebenfalls das 25-jährige Jubiläum der Unterzeichnung der Alpenkonvention begangen. Bei der Veranstaltung wurden die Prioritäten des österreichischen Vorsitzes unterstrichen: Während der zwei Jahre dauernden Vorsitzzeit soll das Motto „Schützen und Nützen“ umgesetzt werden. Der Schutz und die Entwicklung der Alpen gehen Hand in Hand und schließen sich nicht aus. Das Motto bringt die drei Säulen der Nachhaltigkeit zum Ausdruck – Umwelt, Wirtschaft und soziale Aspekte.
  
 
Österreich wird auf den bisherigen Arbeiten aufbauen und einige neue Impulse setzen: 
Dazu zählt die Rolle der Frauen in Bergregionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Frauen Aktivitäten im Alpenraum ökologisch, ökonomisch und kulturell prägen, aufrechterhalten und verbessern. Dazu trafen sich im April 2017 Vertreter und Vertreterinnen aus allen Gebirgsregionen der Welt in Alpbach zum Vernetzen, zum Austausch von Best Practice Beispielen und zum Knüpfen von Kooperationen.    
 
Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Zukunft der Berglandwirtschaft. Der Meinungs- und Gedankenaustausch über die Zukunft der Berglandwirtschaft im gesamten Alpenraum steht dabei im Mittelpunkt.    
 
Die schweren Hochwasser- und Muren-Ereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, wie stark der Alpenraum und die Bewohnerinnen und Bewohner von Naturkatastrophen betroffen sind. Die Sicherheit der Bevölkerung ist ein besonderes Anliegen und wird im Zusammenhang mit dem Klimawandel eine immer größer werdende Herausforderung. Daher wird sich der nächste Alpenzustandsbericht dem Thema „Risiko Governance im Naturgefahrenkontext“ widmen.  
 
Auch der Klimaschutz wird ein wichtiger Schwerpunkt. Die Alpenkonvention soll dabei als regionales Forum mit Ausstrahlung auf ganz Europa bestmöglich genutzt werden. Um diese thematische Fokussierung einzuleiten, wurde der „Alpine Klimabeirat“ eingesetzt.   
 
Außerdem stärkt die Alpenkonvention die Zusammenarbeit mit der Makroregionalen EU-Strategie für den Alpenraum, die ein neues, wichtiges regionalpolitisches Instrument ist und Chancen bietet. 
  
Kalender der Veranstaltungen
 
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