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BEOBACHTER

Folgende Organisationen sind derzeit als offizielle Beobachter zugelassen und nehmen als solche an der Arbeit des Ständigen Ausschusses und der Alpenkonferenz teil:

 
Organization Description
AEM wurde 1991 auf Initiative der interfraktionellen Arbeitsgruppe für Berge des Europäischen Parlaments mit Unterstützung der französischen nationalen Vereinigung der Mandatsträger der Gebirgsregionen (ANEM) und der italienischen Union der Berggemeinden und –Städte (UNCEM) gegründet.  
Ziel von AEM ist es, die Besonderheiten der Berggebiete in Europa zu vertreten und für deren rechtliche und finanzielle Anerkennung zu sorgen. Ziel ist die Förderung einer übergreifenden Politik für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung von Bergregionen.  
AEM vereint alle gewählten Vertreter von Bürgermeistern bis hin zu Europaabgeordneten, den regionalen Behörden der europäischen Bergregionen und den Organisationen, die sie alle zusammenbringen. Insgesamt umfasst der Verband, als direkte oder indirekte Mitglieder, 12.000 Gemeinden, 100 Bezirke und 50 Regionen aus 11 Mitgliedstaaten.  
Der Sitz von AEM befindet sich in Chambéry, Frankreich im Herzen der Alpen. Der Verband hat daneben auch ein Büro in Brüssel.  
Das Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“ ist ein Zusammenschluss von Gemeinden und Regionen aus 7 Staaten des Alpenraums und besteht seit 1997. Die rund 300 Mitgliedsgemeinden setzen alles daran, gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern den alpinen Lebensraum zukunftsfähig zu entwickeln.  
"Austauschen – Anpacken – Umsetzen“ ist dabei der Leitgedanke des Gemeindenetzwerks. Grundlage und Leitfaden für eine nachhaltige Entwicklung ist die Alpenkonvention. Ihre Umsetzung soll dort mit Leben erfüllt werden, wo der/die Einzelne mitgestalten kann – in der Gemeinde.  
Seit 1995, ALPARC - das Netzwerk Alpiner Schutzgebiete - hat das Ziel, den Austausch von Kenntnissen, Erfahrungen und Methoden zwischen den alpinen Schutzgebietsverwaltern zu fördern. Es hat weiterhin das Ziel, Projekte durchzuführen, in denen die Zusammenarbeit der Schutzgebietsverwalter eine kohärente Schutzpolitik und eine nachhaltige Entwicklung der Alpen im Geist der Alpenkonvention anstrebt (konkrete Umsetzung des Protokolls: „Naturschutz und Landschaftspflege“)
Die grenzüberschreitende Arbeitsgruppe Alpen-Adria wurde als Nachfolger 2013 gegründet. Sie repräsentiert eine komplett neue, dynamische, flexible und niederschwellige Netzwerkstruktur für projetktorientierte Koordination in der Alpen-Adria-Region. Diese Kooperation ist offen für öffentliche Behörden, private Organisationen und NGOs. Zentrales Ziel ist die effiziente Nutzung von länderübergreifenden EU-Programmen zugunsten ihrer Mitglieder. Projektorientierte Kooperation gibt es in den folgenden Themenbereichen: Landwirtschaft & volkstümliches Erbe, Kultur, Wirtschaft, Energie & Umwelt, Europa, Chancengleichheit, Gesundheitswesen, Hochschulbildung, Integration, lebenslanges Lernen, Mobilität, Sport und Tourismus.
Städte im Alpenraum, die die Interessen von Wirtschaft, Umwelt und Sozialem gleichberechtigt und vorbildlich umsetzen, ganz im Sinne der Alpenkonvention, werden seit 1997 zur «Alpenstadt des Jahres» gekürt. Die ausgezeichneten Städte arbeiten in einem Verein zusammen, der mittlerweile aus über einem Dutzend Städten aus allen Alpenländern besteht.
Die ARGE ALP, die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer, ist ein grenzüberschreitender Zusammenschluss von 10 Regionen aus dem Alpenraum mit folgenden Zielsetzungen:
- Vertretung alpenspezifischer Anliegen gegenüber den Zentralregierungen und Institutionen auf europäischer Ebene  
- Wahrnehmung einer Brückenfunktion zur Überwindung trennender Grenzen im Alpenraum und zur Stärkung des Verständnisses zwischen inner- und außeralpinen Gebieten
Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA ist eine nichtstaatliche Dachorganisation mit nationalen Vertretungen und einer regionalen Vertretung in den sieben Alpenländern. Sie vertritt über 100 Verbände und Organisationen. Die CIPRA arbeitet für eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen und setzt sich für die Erhaltung des Natur- und Kulturerbes, für die Erhaltung der regionalen Vielfalt und für Lösungen grenzüberschreitender Probleme im Alpenraum ein.
Der CAA ist der Dachverband der acht großen Bergsportverbände des Alpenbogens mit mehr als 2 Millionen Mitgliedern. Als Beobachter bei der Alpenkonvention engagiert er sich in deren Gremien für ihre Umsetzung, nimmt Stellung und vertritt die Interessen seiner Verbände. Seine drei Fachkommissionen (Bergsport, Ausbildung und Sicherheit; Hütten und Wege; Naturschutz und Alpine Raumordnung) bilden Plattformen zum Informationsaustausch und zur Entwicklung gemeinsamer Positionen.
Euromontana ist die bereichsübergreifende Vereinigung für die Kooperation und Entwicklung in Berggebieten. Ihre Aufgabe ist es, die Lebendigkeit in den Bergen bzw. eine integrierte und nachhaltige Entwicklung und Lebensqualität in den Bergen zu fördern. Euromontana ist in verschiedenen Themengebieten aktiv, mit Priorität auf nachhaltiger Entwicklung in den Bereichen Landwirtschaft, Qualitätsprodukte, ländliche Entwicklung, Tourismus, Mobilität und IKT, Forschung und Innovation, Umwelt und Klimawandel, Energie, Wälder, Dienstleistungen von allgemeinem Interesse, Jugend etc. Euromontana vertritt gegenwärtig etwa 75 Mitgliederorganisationen aus mehr als 20 europäischen Ländern. Seit 2014 hat Euromontana eine neue Arbeitsgruppe, die ihren Fokus auf der Alpenkonvention und der EUSALP-Stragie hat.
FACE - Federation of Associations for Hunting and Conservation of the EU
Die FIANET wurde 1958 mit Sitz in Frankreich gegründet und hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten Verbände der Seilbahnbranche entwickelt. Die FIANET vertritt die Interessen der nationalen Verbände und Betreiber von Seilbahnen (Standseilbahnen, Pendelseilbahnen, Kabinenbahnen, Sesselbahnen und Schlepplifte) auf europäischer Ebene. Die Förderung formeller und informeller Kontakte zwischen den nationalen Verbänden gehört ebenso zu den Aufgaben wie der Erfahrungsaustausch und die Abgabe von gemeinsamen Stellungnahmen zu aktuellen, länderübergreifenden Themen, vor allem zu Richtlinien der Europäischen Union. .  
ISCAR:
- fördert die alpenweite und fachübergreifende Zusammenarbeit im Bereich der Alpenforschung und den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis;
- sichert die Kontinuität und die wissenschaftliche Qualität des AlpenForums;
- regt alpenrelevante Fragestellungen an und implementiert diese in Forschungsprogrammen zu Gebirgsfragen; 
- greift Forschungsinteressen der Alpenkonvention auf und berät Gremien der Alpenkonvention.
IUCN ist das weltweit älteste und größte globale Umweltnetzwerk. Es ist eine demokratische Union mit mehr als 1000 Regierungs- und NGO-Mitgliedsorganisationen und etwa 1000 freiwilligen Wissenschaftlern in mehr als 150 Ländern. IUCN hilft der Welt, pragmatische Lösungen in Bezug auf die dringendsten Umwelt- und Entwicklungsherausforderungen zu finden, indem sie wissenschaftliche Forschung unterstützen, Feldprojekte in der ganzen Welt managen und Regierungen, NGOs, die UN, internationale Abkommen und Firmen zusammenbringen, um Strategien, Gesetze und Best-Practice-Modelle zu entwickeln.
Das Alpenraumprogramm ist ein länderübergreifendes EU-Kooperationsprogramm für die Alpen und wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitgefördert. Partner aus sieben Alpenländern arbeiten zusammen, um die regionale Entwicklung auf nachhaltige Weise zu fördern. Während der Zeit von 2007-2013 investierte das Programm 130 Mio. Euro in mehr als 50 wirkungsorientierte Projekte. Sie fokussierten auf sechs Themenfeldern: Klimawandel; Wettbewerbsfähigkeit und Innovation für kleine und mittlere Unternehmen; integratives Wachstum; kohlenstoffarme Wirtschaft und Energieeffizienz; effiziente Ressourcennutzung und Bewirtschaftung der Ökosysteme; nachhaltiger Transport und Mobilität. Das Programm setzt sich in den Jahren 2014-2020 fort und finanziert Projekte mit den folgenden 4 Prioritäten: innovativer Alpenraum, kohlenstoffarmer Alpenraum, lebenswerter Alpenraum und gut verwalteter Alpenraum.
Die trinationale nichtstaatliche Dachorganisation ProMONT-BLANC (die aus Alpenvereinen und lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Umweltorganisationen besteht) befasst sich seit 1991 mittels eines Managementplans des französisch-italienisch-schweizerischen Massivs mit einem besseren länderübergreifenden Schutz und fördert die bestmögliche nachhaltige Entwicklung innerhalb der florierenden Tourismusregion von “Espace Mont-Blanc”, die Allianz der 35 Gemeinden aus drei Ländern rund um den Mont Blanc.
UNEP ist die Einheit der Vereinten Nationen für die Behandlung von Umweltthemen auf globaler und regionaler Ebene. Ihr Auftrag ist die Koordination bei der Erarbeitung eines Konsenses in der Umweltpolitik. Dabei soll auch die globale Umwelt berücksichtigt und Regierungen und die internationale Gemeinschaft auf neu auftretende Fragestellungen aufmerksam gemacht werden.
Der WWF (World Wide Fund for Nature) will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Daher ist es unser Ziel, die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren, die naturverträgliche Nutzung erneuerbarer Ressourcen voranzutreiben, und Umweltverschmutzung und die Verschwendung von Naturgütern zu verhindern. Unsere nationalen und internationalen Projekte tragen dazu bei, unsere Ziele zu erreichen und beweisen, dass Bewahrung und verantwortungsvolle Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen mit nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung vereinbar sind. Der WWF bietet Lösungen für Mensch und Natur – und zwar auf allen Ebenen, bei Naturschutzprojekten mit fachlichem Know-How genauso wie bei politischen oder wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen.

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