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PLATTFORM NATURGEFAHREN (PLANALP)
Vorsitz: Österreich

Die Plattform Naturgefahren der Alpenkonvention (PLANALP) wurde eingerichtet, um gemeinsame Strategien zur Vorbeugung gegen Naturgefahren in den Alpen zu entwickeln und entsprechende Anpassungsstrategien auszutauschen. Das Schadenausmaß durch Naturgefahren nimmt ständig zu und die Gründe sind weitgehend bekannt. Alpenweit abgestimmte Maßnahmen sind deshalb sinnvoll und in einigen Bereichen dringend notwendig.
 
Nach den verheerenden Lawinen und Überschwemmungen im Jahr 1999 setzte die Alpenkonferenz eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung gemeinsamer Strategien und Tätigkeitsfelder auf Ebene der Vertragsparteien der Alpenkonvention ein. Auf der Grundlage der Empfehlungen dieser Arbeitsgruppe beschlossen die Minister und Ministerinnen bei der VIII. Alpenkonferenz 2004 die Einrichtung der Plattform PLANALP. Das Mandat von PLANALP beinhaltet die Erarbeitung strategischer Konzepte für ein integriertes Risikomanagement von Naturgefahren sowie die koordinierte Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen. 
 
In den Jahren 2017 und 2018 liegt der Hauptfokus  des PLANALP Mandates auf folgenden Aktivitäten:  

  • Vorbereitung des VII. Alpenzustandsberichtes zum Thema Naturgefahren Risiko Governance
  • Wissenstransfer und austausch von Praktiken zur Reduzierung  des Risikos von Naturkatastrophen im Alpenraum 
  • Die Rolle der Frauen im Naturgefahrenmanagement, speziell im Alpenraum

Das Thema Naturgefahren wird im Protokoll „Raumplanung und nachhaltige Entwicklung“ angesprochen, jedoch auch in anderen Protokollen sowie im Klimaaktionsplan der Alpen erwähnt. Das aktuelle Mehrjährige Arbeitsprogramm (MAP) 2017-2022 behandelt Naturgefahren als Teil der prioritären Themen Klimawandel als auch Menschen und Kultur. 
 
Die Vertragsparteien der Alpenkonvention delegieren Experten als Mitglieder der Arbeitsgruppen/ Plattformen. Beobachter der Konvention können ebenfalls Repräsentanten nominieren.

Mitgliederliste

Ziele

Die Hauptziele der Plattform Naturgefahren sind:

  • Vorbereitung des VII. Alpenzustandsberichtes zum Thema Naturgefahren Risiko Governance;
  • Beratung über Konzepte zur integrierten Verminderung von Naturgefahren; 
  • Identifizierung von Best Practices;
  • Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen; 
  • Verstärkung des grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausches.

Aktuelle Aktivitäten, Dokumente und Ergebnisse

Vergangene Aktivitäten, Dokumente und Ergebnisse

 

 


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