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ARBEITSGRUPPE VERKEHR
Vorsitz: Frankreich

Hauptziel des Verkehrs-Protokolls der Alpenkonvention ist eine "nachhaltige Verkehrspolitik, die Belastungen und Risiken im Bereich des inneralpinen und alpenquerenden Verkehrs auf ein Maß senkt, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume erträglich ist, unter anderem durch eine verstärkte Verlagerung des Verkehrs, insbesondere des Güterverkehrs, auf die Schiene, vor allem durch Schaffung geeigneter Infrastrukturen und marktkonformer Anreize". Die Förderung von nachhaltigem Verkehr ist ebenfalls eine der sechs Prioritäten, die im Mehrjährigen Arbeitsprogramm der Alpenkonferenz 2017-2022 festgelegt sind. Mittelfristig streben die Vertragsparteien der Alpenkonvention an, Wirtschaftswachstum von einer ständig zunehmenden Verkehrsnachfrage zu entkoppeln.
 
Dieses Ziel und die Umsetzung des Verkehrs-Protokolls werden durch die Aktivitäten der Arbeitsgruppe Verkehr unterstützt.
 
Die Arbeitsgruppe "Verkehrs-Protokoll" erhielt ursprünglich das Mandat, das Verkehrs-Protokoll der Alpenkonvention auszuarbeiten und zu verhandeln. Im Jahr 2000 wurde dieses verabschiedet. 2002 wurde die Arbeitsgruppe mandatiert den Informations- und Erfahrungsaustausch unter den Vertragsparteien der Alpenkonvention zu Kapitel IV des Verkehrs-Protokolls („Kontrolle und Bewertung“) zu unterstützen. 
 
Seit dem Jahr 2002 hat sich die Arbeitsgruppe auf Basis von Zweijahresmandaten mit spezifischen Themen befasst. Mit der Bewertung und Internalisierung realer Transportkosten (Art 14 des Protokolls), insbesondere mit Bezug auf die Umsetzung der Eurovignette Richtlinie, sowie der Überwachung und Kontrolle der Umweltauswirkungen des Verkehrs (Art 15 und 16) werden Schwerpunktthemen der Arbeit aus jüngster Zeit in der aktuellen Periode 2017-2018 fortgeführt. Darüber hinaus untersucht die Arbeitsgruppe innovative Logistiklösungen, sowie Neuerungen im Bahnsystem und die Entwicklung der Infrastruktur für alternative Treibstoffe.
Sie tauscht Informationen mit unterschiedlichen Gremien, die zum Verkehr in den Alpen arbeiten, wie dem Zürich-Prozess und der EUSALP, aus.
 
Die Vertragsparteien der Alpenkonvention delegieren Experten als Mitglieder der Arbeitsgruppen/Plattformen. Beobachter der Konvention können ebenfalls Repräsentanten nominieren. 
 
Mitgliederliste.
 
Ziele
 
Die Hauptziele der Arbeitsgruppe Verkehr sind:

  • Entwicklung koordinierter Informationen in den Bereichen Güter- und Personenverkehr in den Alpen; 
  • die Implementierung der Alpenkonvention und insbesondere des Verkehrs-Protokolls  zu überwachen;
  • Verminderung der negativen Auswirkungen des Verkehrs auf Gesundheit und Umwelt, insbesondere durch einen Beitrag zur Schaffung günstiger Bedingungen für den Einsatz nachhaltigerer Verkehrsmittel;
  • Sammlung von Analyse und Entwicklung von guten Praktiken.

 
Aktuelle Aktivitäten, Dokumente und Ergebnisse der Arbeitsgruppe Verkehr  

Vergangene Aktivitäten, Dokumente und Ergebnisse der Arbeitsgruppe Verkehr

Untergruppe "Nachhaltige Mobilität" (2008-2014):

 


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