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PLATTFORM WASSERWIRTSCHAFT
Vorsitz: Deutschland und Italien

Wasser ist eines der zwölf Themengebiete, die in Art. 2 der Alpenkonvention aufgeführt sind. Zu diesem Thema wurde jedoch noch kein entsprechendes Protokoll verabschiedet. Beim Thema Wasserhaushalt verfolgt die Alpenkonvention das Ziel, gesunde Wassersysteme zu erhalten oder wiederherzustellen, insbesondere durch die Reinhaltung der Gewässer, durch naturnahen Wasserbau und durch eine Nutzung der Wasserkraft, die die Interessen der ansässigen Bevölkerung und das Interesse an der Erhaltung der Umwelt gleichermaßen berücksichtigt.
 
Nach der Ausarbeitung und Verabschiedung des zweiten Alpenzustandsberichtes zum Thema "Wasserhaushalt und Gewässerbewirtschaftung" hat die Alpenkonvention bei der X. Alpenkonferenz 2009 eine Plattform für wasserwirtschaftliche Themen eingerichtet. Die Plattform verfolgt die im vorgenannten Alpenzustandsbericht beschriebenen Ziele und Empfehlungen. Darüber hinaus enthält der bei der X. Alpenkonferenz verabschiedete Klimaaktionsplan der Alpenkonvention eine Reihe von wasserbezogenen Themen, wie zum Beispiel die verstärkte Umsetzung der EU Wasserrahmenrichtlinie, die Vorbeugung gegen Wassermangel und die Entwicklung von Wasserwerken unter Beachtung der Ökologie der Wasserläufe. Konkret fordert der Aktionsplan alle Vertragsparteien der Alpenkonvention zu einem raschen und gemeinsamen Handeln auf, um die Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen, indem insbesondere Leitlinien für die Errichtung, Optimierung oder Wiederinstandsetzung kleiner Wasserkraftwerke entwickelt werden, die die Wasserwelt und die Biodiversität schonen. Im Mehrjährigen Arbeitsprogramm (MAP) werden Wasserangelegenheiten in der generellen Zielsetzung des Programms und in dem Teil mit dem Klimawandel der fünf Schwerpunktbereichen angeführt.   
 
In den Jahren 2015-2016 werden zweit Themen angesprochen: Flussgeomorphologie und Wechselwirkungen mit dem Sedimenttransport sowie Verbindungen zwischen der Wasserrahmenrichtlinie und der Hochwasserrichtlinie. Besonderes Augenmerk wird jedoch den Querschnittsthemen bezüglich der Kommunikation mit lokalen Behörden, Wissenschaftlern, Fachleuten und Bevölkerung sowie der Datenverfügbarkeit gewidmet. Zu diesem Zweck werden öffentliche Veranstaltungen wie Workshops und Expertenanhörungen organisiert.  

Die Vertragsparteien der Alpenkonvention delegierten Experten als Mitglieder der Arbeitsgruppen/ Plattformen. Beobachter der Konvention können ebenfalls Repräsentanten für die Arbeitsgruppen/ Plattformen nominieren. 

Mitgliederliste

Ziele

Hauptziele der Plattform Wasserwirtschaft sind:    

  • Kommunikation und Bewusstseinsbildung zum Thema Wassermanagement in den Alpen; 
  • Netzwerk für Experten;
  • Verbreitung eines gemeinsamen Verständnisses zu Fragen, die den Klimawandel und Naturgefahren betreffen; 
  • Präsentation von Best-Practice-Beispielen und Strategien für die Anpassung an den Klimawandel und Wassermanagement; 
  • Enge Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen und Partnern.

Aktuelle Aktivitäten, Dokumente und Ergebnisse der Arbeitsgruppe 

Dokumente:

Aktivitäten:

  • Das erste Plattformtreffen wird am 22. Juni 2015 gemeinsam mit dem Workshop zu „Flussgeomorphologie und Wechselwirkungen mit dem Sedimenttransport“  als Nebenevent der I.S. Rivers Interanational Conference stattfinden. Der Workshop wird von Frankreich und Italien organisiert.  
  • Das zweite Plattformtreffen wird, organisiert von Italien und Deutschland, gemeinsam mit dem Workshop zum „Dialog zwischen Wasserrahmenrichtlinie und Hochwasserrichtlinie“ am 17.-18. September 2015 in München stattfinden. Hierbei wird auch eine Exkursion zu einem thematisch passenden Projekt Teil der Veranstaltung sein.

Vergangene Aktivitäten, Dokumente und Ergebnisse der Arbeitsgruppe 
 
Aktivitäten:

Dokumente:


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